Der menschliche Körper ist eine Maschine. Jeden Tag werden tausende Aufgaben durchgeführt, ohne das wir davon etwas mitbekommen. Wenn wir Nahrung zu uns nehmen, in Form von Lebensmitteln, dann verarbeitet es unser Körper diese. Vitamine und Mineralstoffe werde herausgefiltert, Zucker wird in Energie und Energiespeicher umgewandelt und das wertvolle Protein sorgt für ein gutes Gewebe unserer Muskeln, Haut und Organe.

Proteine

Ohne Proteine können wir nicht leben, denn überall in unserem Körper werden die Proteinketten gebraucht und sind essentiell. Leider denken die meisten, dass die primäre Proteinquelle in unserer Ernährung aus tierischem Gewebe stammen sollte – Diese Auffassung teile ich nicht.

Es gibt viel bessere Proteinquellen für den gesundheitsbewussten Menschen.

Fleisch ist vermutlich die „Mainstream Proteinquelle“, aber hast Du dich auch schon mal gefragt, ob es auch die gesündeste ist?

Das wichtige ist nicht das Protein als solches, sondern die Aminosäuren. Aminosäuren sind sehr empfindlich und deswegen ist die Frage wirklich berechtigt. Wenn Du ein Rindersteak ist, dann kannst du die angegebene Proteinmenge nicht in seiner Gesamtheit verwerten. Das Max-Planck-Institut hat gezeigt, dass, wenn tierisches Eiweiß gekocht wird und es wird rosa bis braun, dann werden die Aminosäuren beschädigt und denaturiert, und wir können nur etwa 50% des Proteins verarbeiten.

Tierisches Eiweiß liefern keine Ballaststoffe, welche jedoch sehr wichtig für die Verdauung die Reinigung des Körpers sind.  Stattdessen wirkt bei bei dem Verzehr von tierischem Eiweiß zusätzlicher Stress auf den Körper (vor allem auf die Entgiftungsorgane der Niere und Leber) und der Säure-Basen-Haushalt wird durch die Säure gestört, da tierisches Eiweiß säurebildend ist.Rotes Fleisch – oder fettes Fleisch – ist eines der am kompliziertesten zu verdauenden Lebensmittel.Mit Anstieg der Säure können einige Symptome mit einhergehen, einschließlich chronischem Sodbrennen, saurem Aufstoßen und einem erhöhten Risiko von Magen-Krebs und Herzerkrankungen. Ein erhöhter Säuregehalt im Körper hat auch unerwünschte Langzeitwirkungen auf die Gelenke, und auch die Haut leidet darunter und bekommt mehr Falten und verliert an Frische.

Für mich ist es unverständlich, dass Millionen Menschen, die unter den genannten Symptomen leiden in die Apotheke gehen Mittel kaufen, um die Säure zu neutralisieren, anstatt sich Gedanken darüber zu machen, wo die Beschwerden her kommen. Anstatt Medikamente oder ähnliches zu nehmen und die Symptome zu unterdrücken, möchte ich Bewusstsein schaffen und auf die Ursachen aufmerksam machen. Das geht am besten und nachhaltigsten über die Ernährung.

Protein bleibt eines der am meisten missverstandenen Makronährstoffe in der Fitness-Branche. Immer heißt es: esst genügend Proteine!
Das führt nun immer häufiger, besonders bei Sportlern, dazu, dass mehr Proteine zu sich genommen werden, als benötigt.

Zum Beispiel schlägt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) – 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht vor für einen Erwachsenen Menschen. Doch viele Sportler und Bodybuilder nehmen bis zu 3 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht zu sich!

Zu viel Protein kann ein ernstes Problem sein, was viele gar nicht denken.

Leider ist es wirklich so, dass insbesondere viele Athleten und Fitness ambitionierte Menschen „hochwertiges Eiweiß“ suchen, sie bedienen sich leider meist der tierischen Quellen. Protein aus tierischen Quellen ist nicht unbedingt die beste für den menschlichen Körper, vor allem nicht jeden Tag, und darüber hinaus, mehrere Male am Tag.

Wenn man zu viel tierisches Eiweiß zu sich nimmt, wird es einfach als Fett gespeichert und zudem bringt es die Verdauung durcheinander und fängt an zu faulen – Da ist eine Gewichtszunahme schnell passiert.

Gesunde Alternativen zu tierischem Eiweiß

Wir finden es in der Pflanzenwelt:

  • Gemüse
  • Getreide
  • Nüsse
  • Hülsenfrüchte und Samen

Enthalten alle ein hohes Maß an qualitativ hochwertigen Proteinen und sind zudem noch sehr gut zu verdauen. Ich muss zugeben, ich war auch immer sehr skeptisch, ob ich über die pflanzlichen Proteinen genug versorgt bin, gerade weil ich sportliche Leistung bringen möchte und meine Muskeln bewahren möchte, die ich mir so hart erarbeitet habe. Deswegen habe ich hier

Pflanzliche Protein-Quellen (Meine TOP 5)

  1. Rohe Nüsse und Samen

    • Dazu gehören Hanfsamen, Mandeln, Walnüsse und Kürbiskerne … Diese Lebensmittel sind Protein- und Kraftpakete. Man sollte bei Nüssen mit der Dosierung vorsichtig sein, da sie auch sehr reich an guten Fetten sind. Während wir mit vielen verschiedenen Sorten von Nüssen und Samen vertraut sind, scheinen die Hanfsamen etwas weniger bekannt zu sein. Und nur auf Grund seiner botanischen Verwandschaft zu Cannabis, kann ich versichern, dass es nichts weiter damit zu tun hat. Hanfsamen liefern sehr viele verschiedene Aminosäure, einschließlich derjenigen, die unser Körper nicht selbst produzieren kann. Weiterhin haben diese Samen eine reiche Auswahl an Vitaminen, Mineralstoffen und natürlichen, gesunden Omega-Fettsäuren, die sich positiv auf das Immunsystem und die Gesundheit auswirken.
  2. Chia -Samen

    • Chia-Samen sind eine vollständige Proteinquelle und haben zudem viele Antioxidantien, Vitamine und eine Vielzahl von Mineralien wie Calcium. Chia ist auch eine pflanzliche Quelle von Omega-3-Fettsäuren. Für mich nicht mehr aus meiner Ernährung weg zu denken und ich esse sie fast täglich.
  3. Proteinpulver

    • Die biologische Verfügbarkeit des Protein ist der wichtigste Faktor bei der Entscheidung, welche Art von Protein-Ergänzung man benutzen sollte. Bei so vielen Möglichkeiten auf einem wirklich gesättigten Markt, kann es ein wenig verwirrend sein. Ich persönlich empfehle pflanzliches Proteinpulver, dass aus einer Vielzahl von pflanzlichen Quellen hergestellt wird. Wenn man besonders auf die Qualität achtet, dann sind gekeimte Proteine noch besser. Ich empfehle nicht auf Proteinpulver, die auf Milchbasis (Molke) oder Soja-Protein-Pulver zurück zu greifen. Hanf-Protein und Proteinpulver aus braunem Reis sind auch eine gute Altenative.
  4. Pflanzen

    • Weizenalternativen, wie Buchweizen, Hafer, Quinoa und Hirse … Diese Körner liefern neben dem Protein auch noch weitere tolle Bausteine. Sie sind reich an wertvollen Ballaststoffen. Ballaststoffe sind wichtig, um den Verdauungstrakt sauber und gesund zu halten. Zudem senkt es des Blutdruck und wirkt sich positiv auf den Kampf gegen Krebsarten aus. Beispielsweise Buchweizen und Quinoa bieten uns mit Ihren Antioxidantien eine Stärkung des Immunsystems.
    • Grünes Gemüse (Darauf lege ich besonderen Wert) hat mehr wertvolle Nährstoffe als jede andere Lebensmittelgruppe auf dem Planeten. Selbst das stärkste Tier, der Gorilla, ernährt sich ausschließlich von grünem Blattgemüse und das zeigt auch, wie groß der Gehalt an Proteinen ist, denn ein Gorilla hat von Muskeln wirklich weitaus genug.
    • Bohnen und Hülsenfrüchte sind auch eine tolle pflanzliche Proteinquelle und mittlerweile auch überall erhältlich. Wie alle Lebensmittel, die reich an Ballaststoffen sind, füllen sie den Magen, so dass länger sättigen. Sie sind außerdem eine gute Quellen für Calcium, Eisen, und ja, Eiweiß! Wenn sie in Kombination mit hohen Protein-Vollkornprodukte wie Buchweizen, Hirse oder Quinoa gegessen werden, können Hülsenfrüchte dem Menschen alle essentiellen Aminosäuren liefern.
  5. Algen

    • Spirulina enthält 60 Prozent Protein, dass zudem alle essentiellen Aminosäuren liefert, die ihr Körper braucht. Spirulina bietet auch doppelt so viel Protein wie Kohlenhydrate. Spirulina wird oft als ein Kraut falsch klassifiziert, aber es ist eigentlich ein Bakterium oder eine blaugrüne Alge, die in unberührten Süßwasserseen zu finden ist. Es wird am häufigsten als Superfood anerkannt, da sie gesundheitliche Vorteile für praktisch jedes Organ und jeder Körperfunktion bietet.
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