In Amerika entstehen viele Trends… so auch der Hype nach Smoothies und Juices. Ja, es heißt mittlerweile nicht mehr „Saft“ sondern „Juice“.

Nur was steckt wirklich dahinter?

Wenn du mir schon länger folgst, dann weißt Du sicher, dass ich eine richtige Sucht habe: Meine Droge sind GRUENE SMOOTHIES!!! Doch was ist denn besser Smoothies oder Juices, sind das nicht eher gesundverkaufte Zuckerbomben und super viele versteckte Kalorien??

In dieser Hinsicht ist die Skepsis wirklich angebracht, denn es gibt Riesen Unterschiede und daher ist wirklich Vorsicht geboten.  

Kauft man sich zum Beispiel an einer Smoothie-Bar einen Smoothie, kann es gut sein, dass dort zum süßen und Geschmackverstärken Sirups verwendet werden, diese sind voll gepackt mit Zucker und daher ist der Smoothie dann wirklich eine Zuckerbombe und nicht mehr wirklich gesund.

Wo ist also der Unterscheid zwischen Smoothies und Juices? Zum Detoxen und Reinigen des Körpers werden doch eher Säfte verwendet. 

Ich betrachte es jedoch aus einer anderen Perspektive. 

Was macht einen Smoothie so wertvoll?? 

Smoothie-LiebeNormalerweise ist der Anteil an Gemüse und Pflanzenfasern in regulären grünen Smoothies relativ gering und der Fruchtanteil hoch. Schmeckt zugegebenermaßen auch erstmal besser, wenn man noch nicht der eingefleischte Smoothiekönig ist. Ich empfehle Smoothies mit einem hohen Gemüseanteil, also genügend Spinat, Grünkohl, Sellerie oder anderes Grünzeug was das Herz begehrt.

Die Lebensmittel sind zerschreddert und somit fällt ein Teil der Verdauung weg. Der Verdauungsprozess wird erleichtert und wertvolle Energie bleibt für andere Dinge verfügbar. Die Zellwänden der Lebensmittel sind voller wichtigen Mineral- und Nährstoffe, die aufgebrochen werden müssen, um verarbeitet werden zu können.

Durch das Mixen steht dem Körper das gesamte Nährstoffsprektum sofort zur Verfügung.

Da das Ganze Gemüse/Obst in den Smoothie kommt haben wir sehr viele Ballaststoffe mit dabei, die zusätzlich Verdauungsfördernd wirken und Giftstoffe abtransportiert werden können. Ist Nahrung reich an Pflanzenfasern wird das unerwünschte Fett und die Giftstoffe mit deren Hilfe besser abtransportiert, die von der Leber in den Dünndarm freigesetzt werden. 

Warum Säfte / Juices?

Warum Säfte, nein man sagt ja Juices, besser zum entgiften und für Detox geeignet seien… Meiner Meinung nach ist das nicht so.

Beim Entsaften entstehen erstmal sehr viele Reste, die dann womöglich sogar im Biomüll landen, doch was geht da verloren?? Die Pflanzenfasern, die Mineralien und Vitamine, die direkt in und unter der Fruchthaut sitzen werden garnicht benutzt, sondern rausgefiltert?!  Was ist also in einem Juice noch drin?? Der Geschmack und der Fruchtzucker….und was fehlt sind die Ballaststoffe, die sekundären Pflanzenfasern und ein großer Teil der Vitamine und Mineralien.  Der Fruchtzucker in seiner reinsten Form hat eine Ganz andere Auswirkung auf den Körper, wie wenn man ihn in Verbindung mit Ballaststoffen zu sich nimmt. 

Daher geht meine Empfehlung ganz klar zu Smoothies um das volle Spektrum und die positiven Auswirkungen zu unserem Nutze zu machen.

Zusätzlich wirken die Smoothies sich auch sehr positiv auf unseren Säure-Basen-Haushalt aus.

Was ist mit den fertigen Smoothies aus dem Supermarkt?!

Jaaaa, es ist in gewisser Maßen eine Alternative, aber lange nicht mit einem selbstgemachten frischen Smoothie zu vergleichen. Denn wenn Du Dir die Inhaltsstoffe dieser „Smoothies“ mal anschaust und siehst, das erstens nur Fruchtmark miteinander vermischt wird, dann wirst Du jetzt gelernt haben, dass wieder etwas ganz entscheidendes in den Smoothies fehlt. Die Ballaststoffe aus den Pflanzenfasern, denn in Fruchtmark sind diese nicht enthalten. Außerdem ist häufig der Anteil an Gemüse und Pflanzenfasern in regulären grünen Smoothies relativ gering. Wegen der Funktion ist der Anteil an Pflanzenfasern (grünes Gemüse) in meinen Smoothies immer besonders hoch bei ca. 60-70%. Zudem„pimpe“ ich meine Smoothies dann gerne noch mit Superfoods, wie beispielsweise Hanfprotein, Leinsamen, Maca oder ähnlichem (Hier findest du meine Empfehlungen an Superfoods etc.). Mein Smoothiemaker ist leider nicht der leiseste und da ich nicht jeden Morgen meinen Mann aus den Federn mixen will, bereite ich meine Smoohies gerne auf Vorrat vor, denn ein frischer grüner Smoothie hält sich 3 Tage im Kühlschrank. 

Richtig trinken ist angesagt

Wichtig ist es den Smoothie langsam zu trinken und auch sogar zu kauen! Denn wir dürfen nicht vergessen was alles drin steckt und unser Körper das alles verarbeiten muss. Beim Kauen produzieren wir bereits Verdauungsenzyme, die extrem wichtig sind, wenn wir also nicht mehr kauen und den Smoothie einfach nur verschlingen, dann ist auch damit der Magen erstmal überfordert. Und dann kommt auch kein Sättigungsgefuehl. Genießen ist angesagt. Schluck für Schluck und gerne auch kauen, selbst wenn man sich dabei ein bisschen dämlich vor kommt 🙂

Du kannst die Smoothies in ihrer Konsistenz selbst variieren: gibst du mehr Wasser dazu, dann streckt sich der Smoothie und wird flüssiger, wenn du Crushed Ice mit dazu gibst zum Beipiel wird der Smoothie cremiger und fester. 

Probier es selbst einfach mal aus.

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